Produktionen
BORDERS + PASSAGES Idee/Recherche: »To look life in the face, to know it for what it is, to love it for what it is, it is the right of every human being.« (The Hours 2004) Borders + Passages … Aber was für ein Zustand gibt es dazwischen, zwischen den Worten, zwischen dem Funktionieren, zwischen dem Fortschritt? Und wie passen Werte die dem Femininen zugeschrieben werden in diesen Raum; kann ich rund in einem Quadrat sein? Ist ›warten, empfangen, erden, innen, erhalten, schweigen‹ hier noch wichtig? In den Zwischenräumen quilt das Leben hinaus – in einer Art Vertikale der Zeit, die sich tief in unser Fleisch bohrt. Es gibt einen Rhythmus aber keine Progression. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kollidieren in diesem Raum von Paralleluniversen. Dieses zyklische Empfinden von Zeit bzw. Zeitlosigkeit steht einer Welt des Funktionierens atemlos gegenüber – eingeschlossen in einer Welt entfremdet durch die Zeit, die als „Master und Meßwert der sozialen Existenz, die mehr und mehr mechanisch und leer wirkt”, gesehen wird. Wir können ausbrechen aber reicht der Mut zur Freiheit, der wie ein Sprung ins Dunkle ist, in einen liminalen Raum, in dem es keine unserer bekannten Referenzpunkte inklusiver unserer Angst mehr gibt; können wir damit leben zu erkennen, daß es keine Lösung, gibt – das der Fall unaufhaltbar ist? ![]()
Choreographie: Katrin Riedel-Kelly
Pressestimme: 'Bewegungsmuster, die sich schmerzhaft einprägen …' tanznetz.de Juli 2008 » Download PDF
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NIGHT: Physical Theatre Idee/Recherche: »Die physische Realität hinter dem gesprochenem Wort.« Das Stück NIGHT basiert auf einer Kurzgeschichte von Harold Pinter. Es hinterfragt unsere Effizienz und Sensibilität der menschlichen Kommunikation. Das Ziel bestand darin die oftmals komplexen und widersprüchlichen Elemente der menschlichen Interaktion und Kommunikation aufzudecken und in eine physische Erzählung und eine ‚Sprache des gesamten theatralischen Raums’ zu übersetzen. Synopsis: Ein Zimmer. 2 Menschen, eine Vergangenheit, zweimal Erinnerung. Zwei Menschen, die sich und ihre Beziehung durch jahrelanges Funktionieren scheinbar für immer verloren haben. Ein verzweifelter Versuch, das was schon lange in der Vergangenheit verstaubt, ins Jetzt hinüberzuretten. "… in unserem Schweigen, in allem Ungesagtem und das was passiert finden wir permanente Ausflüchte um uns vor uns selbst zu schützen. Wahre Kommunikation ist zu erschreckend. Sich auf das Leben eines anderen wirklich einzulassen zu angsteinflößend." (H. Pinter, 1998) ![]() ![]()
Darsteller: Tracy Collier, Anthony Straeger Eine weitere Herausforderung dieses Stücks bestand darin, sich mit dem mentalen und körperlichen Prozess reiferer, älterer Performer auseinanderzusetzen bzw. Wege zu finden diese passend für das Stück zu nutzen.
Pressestimme: Guardian Unlimited März 2007 » Download PDF
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BLUE: Performance Installation + Film Produktion – Eine Ko-Produktion mit Backlight Dance Project (USA) Idee/Recherche: »Das Selbst, das sich hinter unserem selbst versteckt hält, sollte uns am meisten aufschrecken.« (E. Dickinson) BLUE ist zum einem ein Filmprojekt sowie eine Installation mit live Performance + live feed + Film. Es ist ein Stück für 3 Tänzer/Crewinnen, in dem es darum geht, den Effekt postmoderner Architektur und Lenensstil in einer Großstadt wie London auf den weiblichen Körper und Psyche zu untersuchen. Das Überwachungssystem, offene, sterile Räume im Zusammenspiel mit der enormen Dichte der Polpulation, reduziert die Möglichkeit von Intimität und Privatssphäre so gut wie auf Null. Gesehen werden. Lernen uns selbst andauernd zu beobachten und zu prüfen. Die Maske der ‚sozialen Persönlichkeit’, hinter der unsere Träume brach liegen. Eine falsche Haut unter der nur noch mehr das Gefühl der Isolation und Entfremdung zu uns selbst, zu anderen und zu unserer Umwelt anstatt von Offenheit, Zusammenhalt und Nähe, alles Elemente die von der postmodernen Gesellschaft gepriesen werden, wächst. Die Sehnsüchte, Träume und Ängste – kurz: die Werte unserer Seele und das was noch als natürlich, inklusive unserer Beziehung zu unserer eigenen Natur und zur Natur per se, beschrieben werden kann, bleiben in uns gefangen. ![]()
Darsteller: Uma Mather, Katrin Riedel-Kelly und Christina Teague-Mann
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L F T: A Dance Theatre Piece (Solo + Duett) Idee/Recherche: Von gelebter Erfahrung zur künstlerischen Form – der Prozess, gelebte Erfahrung in eine Produktion zu transferieren und somit für den Zuschauer erlebbar zu machen. Ideen aus der Arbeit mit einem persönlichem Objekt: ein meditativer Prozess, in dem der Tänzer/Crew Situationen, Gefühle, Gerüche etc., die er mit dem Objekt verbindet erfährt und in einem weiteren Schritt körperlich auf diese Assoziationen reagiert. In diesem Prozess verbinden wir die von Jung beschriebenen vier Emotionsindikatoren und Laban’s Effort System. ![]() ![]()
Solo-Darsteller: Tracy Collier
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