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Arbeitsansatz
Das Werk der in Deutschland geborenen künstlerischen Leiterin von Gauge Dance Theatre, Katrin Riedel-Kelly, zeichnet sich durch tiefgreifend reflektierte, feinfühlig strukturierte und philosophisch durchdachte Konzepte aus: Sie deckt Spuren von Erfahrungen im Körper auf, seien es persönliche Themen wie Selbstverlust und Beziehungsbrüche oder gesellschaftliche wie individuelle bzw. kollektive Erinnerung; ein Blick hinter soziale Masken und postmoderne Weltbilder. Sie lockt Körpergeschichten hervor: Wahrnehmungen von Empfindung, Augenblicken und Raum. |
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Biografien
Katrin Riedel-Kelly
(Künstlerische Leiterin, BA, MA)
1976 in Deutschland geboren. Nach einem Vorbereitungsjahr am Tanzstudio Beer’s in Wien, studiert sie am renommierten Laban Centre in London. 1999 schließt sie mit dem Bachelor of Arts Ihr Studium erfolgreich ab. Nach einigen Jahren freischaffender Tätigkeit und weiterem Studium in den USA mit dem Schauspielcoach Tom Todoroff, folgt Im Jahr 2004 folgt das Master Studium in European Dance Theatre Praxis am Laban Centre London, den sie mit Auszeichnungbesteht. |
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Als Tänzer/Crewin arbeitete sie in England, Paris, den USA und Italien; u. a. für Backlight Dance Project in Florida, Time4ChangeTheatre in England und zuletzt für die jap. Regisseurin Ren Saibara in Berlin.
Im Weiteren ist sie Gast-Dozentin für Choreografie am Laban Centre London, an der Universidad de las Americas, Mexico und an der Jacksonville University Florida. Für die StudentInnen des BA Tanz und Theater Studienganges an der Jacksonville University entwickelte und leitete sie u.a. auch ein Austauschprogramm, das im Juni 2007 in Berlin zum ersten Mal erfolgreich stattfand. Außerdem unterrichtet sie Schauspiel und Bewegung für SchauspielerInnen sowie Choreografische Praxis + Wahrnehmung. Zu Ihren Forschungsthemen gehören u. a.: Präsenz im Performativen, Emotionaler Fluß durch körperl. Bewegung und Laban's Choreology als Instrument für schauspielerische Entwicklung. Nachdem sie mehrere Produktionen in England präsentierte, ist Borders + Passages das erste Stück, das sie in Deutschland zeigt. |
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Tänzer/Company
Raisa Kröger
Erhielt ihre Ausbildung in Nürnberg, Berlin (balance1) und absolvierte eine choreographische Weiterbildung (Tanzfabrik Berlin).
Sie arbeitete mit Friederike Plafki (Residenz PACT Zollverein Essen, Tanztage Berlin), Isabelle Schad (Mentoring-Projekt-Tanztage Berlin, Tanzplattform Hannover 2008), Özlem Alkis (off limits Festival), Juli Reinartz (nachtundnebel Berlin) und zeigte eigene Choreographien in Dortmund (off limits Festival, Theater im Depot), Berlin (Tanztage Berlin, Tanzfabrik, TANZA07, GlogAIR, ada Studio), Zürich (Tanzhaus Wasserwerk) und Düsseldorf (tanzhaus nrw). |
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Saskia Oidtmann
Studierte zeitgenössischen Tanz und Choreographie am Laban Centre London. Momentan beendet sie ihr Film- und Theaterwissenschaftsstudium, welches sie an der Ruhr-Universität Bochum begann und an der Freien Universität Berlin fortsetzte. Neben der Tätigkeit als Tänzerin im Bereich Tanz, Theater und Performance interessiert sie sich für choreographische Arbeitsprozesse, die die Möglichkeit bieten, eine Verbindung zwischen Theorie und künstlerischer Praxis herzustellen.
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Besonders spannend ist für sie die interdisziplinäre Arbeit mit Tanz und Video bzw. Film. Sie tanzte und arbeitete u. a. mit Athina Vahla, Lionel Popkin, Tony Thatcher, Benoit Maubrey (Audio Ballerinas), Michael Jagusch (Cocoon-Cooperation), Tina Weiler (Cocoon-Cooperation), Frank Matthus (Theatersommer Netzeband) und Eva Weißmann (wearewe). |
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Anja Richter
Macht ihren Abschluss als staatl. geprüfte Tanzpädagogin im Bereich Klassischer Tanz und Zeitgenössischer Tanz im Jahre 1997 und 2000 in Paris. Dort arbeitet sie neben ihrer Tätigkeit als Pädagogin für mehrere zeitgenössische Tanzkompanien. Seit Herbst 2005 ansässig in Berlin arbeitet sie weiterhin an Projekten in Frankreich wo sie 2007 mit einem eigenen Stück zu sehen ist. In Berlin unterrichtet sie u. a. Tanz,Yoga und Gyrotonic und arbeitet seit Feb. 2008 mit der Choreographin Katrin Riedel-Kelly. |
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Crew
Susanne Bachmann (Kostüm/Bühnenbild)
Geboren in der Schweiz, studierte an der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich Architektur und an der Hochschule für bildende Künste in Dresden Theatermalerei. Danach arbeitete sie mehrere Jahre als Ausstattungsassistentin beim Fernsehen und am Theater, u. a. am Theater Bremen, am Berliner Ensemble und am Staatstheater Braunschweig. Daneben entstanden seit 1996 eigene Arbeiten als Ausstatterin bei Kurzfilmen. Seit 2006 ist sie hauptsächlich selbständig als Bühnen- und Kostümbildnerin tätig und realisiert eigene Arbeiten für freie Produktionen und am Staatstheater Braunschweig. |
Eckhard Roth (Roth 01, Lichtdesign)
1964 in Kronstadt Sibenbürgen (Rumänien) geboren, ist 1982 nach Deutschland ausgewandert. 1983-1987 studierte er Luft- und Rauhmfahrt und machte sein Diplom in Mathematik. Aufgrund seiner Faszination rund um das Thema Licht seit 1987 Beschäftigung und Weiterbildung im Bereich Lichtdesign/Bühnentechnik. 1992 Assistent der techn. Leitung am Stendal Theater am Alten Markt. 1993 machte er sich selbstständig, um seine Arbeit in Kunst und Technik zu verbinden. Seitdem betreute er 40 Theater-Stücke, 20 Theater-Produktionen und 10 Festivals. Außerdem schuf er große Lichtinstallationen, zuletzt die Illumination der Herta-Brücke auf 101 m für eine Dauer von 2 Monaten und "as neo-baroke licht" im Körnerpark, das 4 Monate als Lichtinstallation auf 2,5 h Parfläche 2007 zu sehen war. |
Ipso Schaltwerk (Musik/Soundscape)
Ipso Schaltwerk ist Komponist und Musiker. Geboren und aufgewachsen in Norwegen, lebt und arbeitet in seiner Wahlheimat Österreich (Wien). Seine Arbeiten für Bühne und Film überzeugen mit einer einzigartigen Mischung aus analogen und synthetischen Sounds. Bis jetzt hat er mehrere Werke für Theater, Film, Performance Art und Band Produktionen komponiert. Sein neuestes Album ist als gratis download unter der folgenden Internetadresse verfügbar: myspace.com/schaltwerk
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